Natur
Das Buch der Natur ist mit mathematischen Symbolen geschrieben. (Galileo Galilei)
Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat. (Johann Wolfgang von Goethe)
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor. (Hippokrates)
Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit. (Immanuel Kant)
Jäten ist Zensur an der Natur. (Oskar Kokoschka)
Früher war die Naturwissenschaft ein Mittel zur Abwendung von Naturkatastrophen. Heute zur Anwendung. (Jeannine Luczak)
Unmöglich kann ein naturhaftes Begehren vergeblich sein. (Thomas von Aquin)
Wir sollten den Kosmos nicht mit den Augen des Rationalisierungsfachmanns betrachten. Verschwenderische Fülle gehört seit jeher zum Wesen der Natur. (Wernher von Braun)
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte. (Bertold Brecht)
Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind. (Ralph Waldo Emerson)
Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht. (Galileo Galilei)
Bei der Stapelung der Wohnungen nach oben geht zuerst der Mensch zugrunde und dann die Natur. Bei der Stapelung in die Breite läuft es umgekehrt. (Friedensreich Hundertwasser)
Jeder Mensch ist ein neuer Versuch der Natur, über sich ins Reine zu kommen. (Christian Morgenstern)
Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen. (Albert Schweitzer)
Der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht etwas, das zu ihr im Widerspruch steht. (Bertrand Russell)
Wo die Natur nicht will, ist die Arbeit umsonst. (Lucius Annaeus Seneca)
Man soll an der Natur nicht verzweifeln: Vielleicht entwickelt sie aus dem Känguruh noch den Fußgänger des einundzwanzigsten Jahrhunderts. (Jaques Tati)
Natürliche Dinge sind nicht unanständig. (Vergil)
Wir meinen die Natur zu beherrschen, aber wahrscheinlich hat sie sich nur an uns gewöhnt. (Karl Heinrich Waggerl)
Dieselben Naturkräfte, die uns ermöglichen, zu den Sternen zu fliegen, versetzen uns auch in die Lage, unseren Stern zu vernichten. (Wernher von Braun)
Die Natur selbst ist wie ein Herd: Wir können das Feuer wiederbeleben, solange noch Glut da ist. (Thor Heyerdahl, Fatu Hiva)
Die Natur ist so gemacht, daß sie verstanden werden kann. Oder vielleicht sollte ich richtiger sagen, unser Denken ist so gemacht, daß es die Natur verstehen kann. (Werner Heisenberg)
Es ist nicht genug, daß man verstehe, der Natur Daumenschrauben anzulegen; man muß auch verstehen können, wenn sie aussagt. (Arthur Schopenhauer)
Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage. (Hans Christian Andersen)
Die beste Wärterin der Natur ist Ruhe. (William Shakespeare)